ISPO Health Forum schafft erfolgreich Basis für die bessere Zusammenarbeit zwischen Sport- und Gesundheitsindustrie

02 | 02 | 2012 | Kategorie: Navispace

Auf dem ersten ISPO Health Forum wurden auf hoher internationaler Ebene mit Vertretern von Sport, Gesundheit, Politik und Verbandswesen Anhaltspunkte zur besseren cross-sektoralen Zusammenarbeit aufgegriffen.

In zwei Diskussionsrunden zu den Themen „öffentliche Dimension“ und „Möglichkeiten für die Industrie“ wurden interessante Einblicke in bereits bestehende Initiativen von Verbänden und Unternehmen gegeben und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen diskutiert.


Es wurde sehr deutlich, dass die Gesundheitsbranche von der Emotionalität in der Kundenansprache der Sportbranche profitieren kann. Gerade der Sportfachhandel hat im Normalfall deutlich öfter Kontakt zum Kunden als bspw. Gesundheitsberater oder Ärzte, was zeigt wie wichtig die richtige Beratung am Point of Sale sein kann. Vom Bundesministerium für Gesundheit gab es so auf dem Health Forum auch ein klares Signal, die deutsche Sportindustrie und der Fachhandel bereits in naher Zukunft stärker in die Initiativen des Gesundheitsministeriums einzubinden.


Auf der anderen Seite kann die Sportbranche die Qualität und Kompetenz für den Kunden erweitern, indem sie die Expertise des Gesundheitswesens gezielt einbindet. In dem Zusammenhang wurden  Sportkooperationen wie die der Techniker Krankenkasse oder der Barmer GEK angesprochen – durch deren großen Kundenstamm gibt es enormes Potential, eine möglichst große Anzahl an Menschen zu erreichen.


Hier hat sich das ISPO Health Forum als äußerst geeignete Plattform erwiesen, um verschiedenste Akteure zum Austausch an einen Tisch zu bringen um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Wichtig war hier auch, dass nicht nur klassische Sport- und Gesundheitsunternehmen mit in den Dialog eingebunden wurden, sondern bspw. auch die ICT Industrie, die heutzutage großen Einfluss auf das tägliche Verhalten vieler Menschen hat.
Bereits auf dem Forum bekundeten zwei führende Hersteller innovativer Medizintechnikgeräte ihr Interesse, im nächsten Jahr als Aussteller auf der ISPO Munich vertreten zu sein.


Ziel der ISPO ist es nun, in kleineren Gesprächsrunden und Arbeitsgruppen klare Ziele zu setzen und Kooperationen in die Wege zu leiten – denn Fazit aller Beteiligten ist, dass die guten Absichten nun auch in Taten umgesetzt werden müssen.

 

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